Ist die Durchsetzung Dashcams Always On Richtlinie ein Verstoß gegen die NLRA?

In der modernen Transportbranche spielen Dashcams eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Sicherheit, der Verfolgung des Fahrzeugstandorts und beim Schutz von Unternehmen und Fahrern vor Haftung. Daher ist es für Stern sinnvoll, von den Fahrern zu verlangen, dass sie die Armaturenbrettkameras von Lkw immer eingeschaltet lassen, es sei denn, sie sind berechtigt, sie auszuschalten. Einige fragen sich jedoch möglicherweise, ob diese Richtlinie gegen den National Labour Relations Act (NLRA) verstößt, da Fahrer dies möglicherweise als einen Akt der Überwachung betrachten, der ihre Datenschutzrechte verletzt.

LKW Dashcam immer an

In den Vereinigten Staaten regelt der Labor Relations Act die Rechte und Pflichten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Gemäß der NLRA haben Arbeitnehmer das Recht, Lohn- und Arbeitsbedingungen zu organisieren und auszuhandeln, und Arbeitgeber dürfen keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Arbeitnehmer ergreifen, wenn sie diese Rechte ausüben. Daher ist die entscheidende Frage bei einer Always-on-Dashcam-Richtlinie, ob sie die Rechte und die Privatsphäre der Mitarbeiter verletzt.

Der National Labour Relations Act (NLRA) ist ein Gesetz zum Schutz der Rechte und Beziehungen der Arbeitnehmer zu ihren Arbeitgebern am Arbeitsplatz. Gemäß dem Gesetz ist es Arbeitgebern nicht gestattet, Arbeitnehmer zu stören oder ihnen zu drohen, sich an Tarifverhandlungen zu beteiligen, Gewerkschaften zu gründen oder andere Maßnahmen im Zusammenhang mit gesetzlichen Rechten zu ergreifen. Wenn daher davon ausgegangen wird, dass eine Dashcam-Richtlinie die Rechte eines Mitarbeiters in der Arbeitsumgebung verletzt, verstößt sie möglicherweise gegen die NLRA.

In dieser Hinsicht soll die Richtlinie von Stern, die Fahrer dazu verpflichtet, die Dashcams ständig eingeschaltet zu lassen, die Sicherheit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter gewährleisten sowie die betriebliche Effizienz verbessern und stellt keine Verletzung von Arbeitnehmerrechten am Arbeitsplatz dar. Tatsächlich kann die Dashcam zur „Blackbox“ des Fahrers werden und potenzielle Unfälle oder Streitigkeiten aufzeichnen, um Unternehmen und Fahrern dabei zu helfen, den Vorfall und die Verantwortlichkeit des Vorfalls genau zu verstehen. Dies trägt dazu bei, Streitigkeiten zwischen Unternehmen und Fahrern zu reduzieren und gleichzeitig die Transparenz und Sicherheit im Arbeitsumfeld zu erhöhen.

Andererseits können Fahraufzeichnungsgeräte Unternehmen auch dabei helfen, die betriebliche Effizienz zu verbessern und Kosten zu sparen, indem sie den Fahrzeugstandort und das Fahrverhalten verfolgen. Dies ist für ein Unternehmen von entscheidender Bedeutung, insbesondere in einer hart umkämpften Branche wie der Spedition. Daher kann es als sinnvoll und notwendig erachtet werden, von Lkw-Fahrern zu verlangen, dass sie ihre Dashcams immer eingeschaltet lassen, es sei denn, sie sind berechtigt, sie auszuschalten.

Auch wenn einige Autofahrer eine solche Richtlinie möglicherweise als Überwachung und Verletzung der Privatsphäre betrachten, kann der Gesamtnutzen die Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre des Einzelnen bei weitem überwiegen. Fahrer sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass sie als Mitarbeiter des Unternehmens dafür verantwortlich sind, die Sicherheit und betriebliche Effizienz des Unternehmens zu gewährleisten, wozu auch die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien und -verfahren gehört.

Aus dieser Perspektive verstößt diese Richtlinie nicht gegen die NLRA, sondern trägt vielmehr dazu bei, eine gute Beziehung und ein gutes Arbeitsumfeld zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern aufrechtzuerhalten.