Russische Militärgeheimnisse könnten aufgedeckt werden, nachdem die Ukraine das elektronische Kriegsführungssystem erobert hat

Krasukha-4-Einheiten, die vom Schlachtfeld in der Nähe von Kiew geborgen wurden, werden zur Inspektion in die USA geflogen

Krasukha-4-System mit Drohnen stören

Das Bild zeigt ukrainische Soldaten, die das Krasukha-4-System erobert haben. Es besteht aus einem Bordkommandomodul und einem separaten Fahrzeug, das mit elektronischen Kampfsensoren ausgestattet ist.

Westliche Spionagebehörden bereiten sich darauf vor, eines der leistungsstärksten elektronischen Kriegssysteme Russlands zu untersuchen, nachdem eine Einheit in der Ukraine gefangen genommen wurde.

Das Krasukha-4-System, das große Radargeräte und Satelliten stören sollte, wurde vom Schlachtfeld in der Nähe von Kiew geborgen, teilweise beschädigt, aber ansonsten intakt.

Geheimdienstmitarbeiter werden die Entdeckung gerne nutzen, um die Wirksamkeit des russischen Kits bei der Verfolgung von NATO-Flugzeugen zu messen.

Die Ausrüstung wird wahrscheinlich über Land zur US Air Force Base in Ramstein, Deutschland, transportiert, bevor sie zur genaueren Inspektion in die USA geflogen wird.

Die NATO-Militärchefs sind seit Jahren misstrauisch gegenüber der Technologie, weil sie befürchten, dass sie die luftgestützten Frühwarn- und Kontrollflugzeuge der NATO verfolgen könnte, die im Falle eines Konflikts als Flugsicherung fungieren.

Das Gerät kann auch Radaraufklärungssatelliten und Drohnen stören.

Es wird angenommen, dass das Krasukha-4-System in Syrien gegen türkische Truppen mit TB-2 Bayraktar-Drohnen eingesetzt wurde. Es wird angenommen, dass russische elektronische Kriegsradare die Steuersignale der Drohnen gestört haben, was dazu führte, dass sie die Kontrolle verloren und abstürzten.

Die Ukraine setzt die Drohne TB-2 Bayraktar ein, um russische Panzer und gepanzerte Fahrzeuge zu zerstören.

Das Kommandomodul wurde auf seiner Seite mit im Grunde getarnten Zweigen oben gefunden, was darauf hindeutet, dass es in einen Unfall verwickelt war und von den russischen Streitkräften als nicht wiederhergestellt wurde.

Es scheint keinen Versuch zu geben, das Modul zu brechen.

Krasukha-4-System und Drohnen gestört

Das Krasukha-4-System wurde in der Nähe von Kiew mit getarnten Zweigen an der Spitze erobert. Es war teilweise beschädigt, aber ansonsten intakt.

Das Krasukha-4-System besteht aus einem Bordkommandomodul und einem separaten Fahrzeug mit Sensoren für die elektronische Kriegsführung.

Es wurde 2010 in Dienst gestellt und als Teil eines umfassenderen Systems entwickelt, um russische Bodenanlagen vor Spionagesatelliten und anderen luftgestützten Überwachungsgeräten zu schützen.

Das im russischen Dienst als Kret bekannte System soll eine Reichweite von etwa 300 Kilometern haben.

Das Störsystem gilt als stark genug, um empfindliche elektronische Systeme in einigen Flugzeugen physisch zu beschädigen.