FN Herstal präsentiert neue C-UAS-Lösung

ferngesteuerte Waffenstation mit Signalstörsender

Das Perimeter-Verteidigungssystem von FN Herstal integriert die ferngesteuerte Waffenstation deFNder. (Foto FN Herstal)

Die deFNder-Reihe von Langstreckenwaffenstationen von FN Herstal wurde während der NATO Non-Lethal Technology Exercise (NNTEX-C) in Sardinien, Italien, gegen Drohnen getestet.

FN Herstal gab am 29. März bekannt, dass seine deFNder-Reihe von Remote Weapon Stations (RWS) während der NATO Non-Lethal Technology Exercise (NNTEX-C) in Sardinien, Italien, gegen Drohnen getestet wurde.

Die Studie vom 4. bis 24. März umfasste deFNder Light und deFNder Medium.

FN Herstal hat eine Container-basierte Perimeter-Verteidigungslösung entwickelt, die eine Reihe von Sensoren in Kombination mit harten und weichen Effektoren enthält. Das gesamte System wird von zwei im Container geschützten Bedienern bedient.

Diese Sensoren ermöglichen eine frühzeitige Erkennung und ermöglichen Bedienern und Kommandanten die Lokalisierung von erkannten Zielen auf einer 2D-Situationsbewusstseinskarte, wodurch die einsatzkritische Entscheidungsfindung verbessert und eine schnelle Reaktion ermöglicht wird.

Es verfügt auch über einen intelligenten und skalierbaren Signalstörsender, der als erste Reaktion auf die Drohne verwendet werden kann, um die Verbindung zwischen dem Flugzeug und seinem Bediener zu deaktivieren, bevor ein scharfes Feuer genommen wird.

Der deFNder Light RWS kann mit FN Minimi 5,56 mm, FN Minimi 7,62 mm oder FN MAG 7,62 mm Maschinengewehren ausgestattet werden.

Im Fall des deFNder-Mediums kann es mit FN MAG 7,62 mm, 0,50-Kaliber-Waffen wie dem FN M2HB-QCB und FN M3R oder einem Airburst-fähigen 40-mm-Granatwerfer ausgestattet werden.

Die NNTEX-C-Übung widmet sich der Bewertung der Effizienz, der Kollateralschäden und der Ergonomie der aktuellen Technologie im Vergleich zu sogenannten "niedrigen, langsamen und kleinen" Zielen.