Militärpolizei verhaftet Trio an der Gefängnistür mit Pistole und GPS-Blocker

GPS blocker

Die Militärpolizei der Tactical Force des 4. BPM von Ponta Porã verhaftete an diesem Donnerstag (22) drei Männer mit Ausrüstung zum GPS blocker, die sich verdächtig vor dem Ricardo Brandão-Gefängnis in Ponta Porã befanden. Zusätzlich zur Langstreckenausrüstung hatten die Männer einen Revolver und Geld.

Das Team des 4. Bataillons war auf die Anwesenheit der Männer in einem Fahrzeug aufmerksam gemacht worden, das abwechselnd vor Ort anhielt und in der Region zirkulierte. Die Polizei überprüfte die Situation und ging zu der Stelle, an der sie das Trio entdeckten.

Die Männer kamen in einem Peugeot 308-Fahrzeug mit Mercosur-Kennzeichen im Gefängnis an. Als die Polizei am Tatort ankam, stand einer der 30-Jährigen vor der Tür des Gefängnisses und behauptete, er sei dort, um das elektronische Fußkettchen zu entfernen. Er sagte auch, dass er die beiden anderen Personen, die ihn begleiteten, nicht kenne und dass er nur „eine Fahrt zum Strafvollzug unternommen habe“.

Das Element (38) hingegen stieg mit einem Holster an der Taille aus dem Fahrzeug aus, und zusammen mit ihm fand die Polizei eine getarnte Feuerwaffe des Kalibers 38 mit 6 intakten Kugeln und einer kleinen Marihuana-Zigarette. Teil des Kokains, zusätzlich zu R $ 1.711 in bar.

Die dritte Person (22) war Fahrer des Peugeot 308, und während der Fahrzeuginspektion lokalisierte die Polizei einen Störsender für Mobiltelefone und Mobilfunknetze (Jammer), der im Sitz auf dem Fahrersitz versteckt war. Das Team stellte außerdem fest, dass sich auf der Rückseite des Fahrzeugs zwei „Mocós“ befanden, mit denen Drogen versteckt wurden, die Verstecke jedoch leer waren.

Nach Angaben der Polizei ist der Störgeräte ein Gerät, mit dem das Signal von Fahrzeug-Trackern blockiert wird. Seine Funktion besteht darin, die Signalfrequenz zu unterbrechen und den Betreiber des Trackers daran zu hindern, eine Fracht- und Flottenüberwachung durchzuführen. Darüber hinaus kann das Gerät Codes zerlegen, GPS-Signale vorübergehend neutralisieren sowie Internetnetze und Funksender unterbrechen. Die drei wurden festgenommen und in den 1. Bezirk der Zivilpolizei geschickt.